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Michael Gärtner GmbH Bauunternehmung Michael Gärtner
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110 Jahre Hanbuch - Ein Steinmetzpolier legte den Grundstein

Das Mannheim der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert hatte längst aufgehört seine europäisch bedeutsame Rolle als kurpfälzische Residenz zu spielen. Dafür aber hatte die Stadt der Quadrate am Zusammenfluß von Rhein und Neckar inzwischen eine nicht minder hervorragende Stellung eingetauscht. Im ersten Abschnitt des 19. Jahrhunderts bahnte sie ihren Ausbau als zentralen Handelsplatz an, um sich dann in Auswertung des technischen Zeitalters in wenigen Jahrzehnten zur Industrie- und Handelsmetropole des deutschen Südwestens zu entwickeln. 

Was Wunder, wenn dieses aufblühende und noch in stetem Wachstum begriffene Mannheim geradezu zum Magneten vieler unternehmerischer Naturen - auch des nahen Pfälzerlandes wurde. Zu diesen zählte der am 28.01.1876 in Enkenbach in der Pfalz geborene Leonhard Hanbuch, der nach Erlernung des dort stark gepflegten Steinmetzhandwerkes auf die Wanderschaft ging, die ihn über manche Städte der deutschen Heimat und des nahen Auslandes auch nach Mannheim führte.


Schon im Jahre 1898 war der junge Pfälzer Steinmetzpolier beim Bau der Tulla-Oberrealschule und auch der Rheinbrücke beschäftigt. Die Eindrücke der Gesellenzeit in diesem Mannheim mit seinen zahllosen baulichen Aufgaben sind gewiss bestimmend gewesen, hier als selbstständiger Unternehmer sein Glück zu versuchen. So gründete der junge Steinmetz im Jahre 1901 unter dem Namen
 

Leonhard Hanbuch
Steinmetzbetrieb, Mannheim

ein Unternehmen, das die Urzelle der heutigen Firma 

Leonhard Hanbuch & Söhne GmbH & Co KG

darstellt. 

Nach Umfirmierung in die Bauunternehmung Leonhard Hanbuch & Söhne sind seine heute nicht mehr lebenden Söhne Albert, August und Hans Hanbuch als Gesellschafter der Firma beigetreten und haben gemeinsam mit dem Firmengründer einen weit über die Grenzen von Mannheim bekannten, typisch mittelständischen, Familienbetrieb aufgebaut. 

Besonders August und Hans Hanbuch haben sich um den Wiederaufbau des durch den 2. Weltkrieg total zerstörten Betriebes, vor allem aber auch um die Linderung der Wohnungsnot in den Nachkriegsjahren verdient gemacht.

Die Weiterentwicklung des Betriebes hat trotz mehrfacher konjunkturbedingter Krisenzeiten stetig angehalten. Mit der Erstellung von 60 eigenen Wohnhäusern, der Errichtung von vielen namhaften Großbauten, wie Schulen, Krankenhäusern, Kirchen, Büro- und Verwaltungsgebäuden, Sportstätten und Mehrzweckhallen wird die baulich so aktive Mitgestaltung im kurpfälzischen Wirtschaftsraum hinreichend dokumentiert. Daneben wurden schlüsselfertige Bauten der verschiedensten Größenordnungen erstellt und durch die Zweigbetriebe Steinbruch, Betonwerk und Marmorwerk eine ideale Auslastung geschaffen. Ein Belegschaftsstamm von tüchtigen und treuen Mitarbeitern schafft die solide Basis für weitere Aktivitäten im hiesigen Wirtschaftsraum.

 

1901

Firmengründung als Steinmetzbetrieb

1904 - 1910

Durchführung größerer Steinmetzarbeiten an öffentlichen Gebäuden im Mannheimer Stadtgebiet.
Errichtung des Steinbruchbetriebes in Gimmeldingen bei Neustadt a.d. Weinstraße

1924

Umwandlung des Steinmetzbetriebes in die Firma Leonh. Hanbuch & Söhne, Bauunternehmung und Steinbruchbetriebe

1929

Gründung der Tochtergesellschaft "Lehaus-Bau"

1930 - 1936

Errichtung zahlreicher betriebseigener Wohnhäuser, u.a. "Rheingußblock" mit Großgarage, Dalbergstraße 5-33, Weizenstraße 1-17